Shotokan-Karate-Do im SSC Dodesheide, Osnabrück

Allgemeines

Was ist Karate-Do?

Die Karate-Abteilung des SSC


Was ist Karate-Do?

Karate-Do bedeutet "Weg der leeren unbewaffneten Hand" und bezeichnet eine effektive japanische Selbstverteidigungskunst. Karate-Do wurde auf der japanischen Insel Okinawa von Professor Gichin Funakoshi entwickelt, der aus einer alten Samurai-Familie stammte. Karate-Do zeichnet sich durch vollendete Präzision und Harmonie von harten und weichen Bewegungen aus sowie blitzschnellen Verteidigungs- und Angriffstechniken. Im Karate-Do werden mentale und physische Fähigkeiten in Vollendung vermittelt und trainiert. Beim Training wird durch Üben und Anwendung der Karate-Technik Körper und Geist zur Einheit. Dies ist der Karate-Weg (Karate-Do), sich selbst und andere zu erkennen. Karate-Do ist eine moralisch wertvolle Selbstverteidigungskunst, denn nicht Sieg oder Niederlage, sondern die persönliche Entwicklung sowie Achtung und Respekt dem Gegner und Partner gegenüber sind für die Philosophie des Karate-Do prägend. Kihon (Grundschule) und Kata (symbolischer Kampf) erziehen zu Selbstdisziplin, Konzentration und Selbstkritik. Kumite (Partnerübungen und Freikampf) lehrt Respekt vor dem Gegenüber, situationsgerechte Reaktion, "Fair Play", Friedfertigkeit und Verzicht auf Gewalt. Natürlich ist Karate-Do auch ein spannender und faszinierender Sport mit all den Vorteilen einer ganzheitlichen Sportart. All das unterstützt eine positive Persönlichkeitsentwicklung, was Karate-Do besonders für Kinder und Jugendliche ausgesprochen wertvoll macht. Allerdings nur, wenn Karate-Do menschlich, pädagogisch und karatespezifisch qualifiziert vermittelt wird. Andernfalls können Gewaltbereitschaft, Aggression und Rücksichtslosigkeit noch verstärkt und gefördert werden.

Christoph Weiß


Die Karate-Abteilung des SSC

Die Karate-Abteilung ist mit ca. 160 Mitgliedern die größte und erfolgreichste Karate-gemeinschaft in ganz Osnabrück. Trainiert wird in unterschiedlichen Alters- und Leistungsgruppen. Von Kind bis Senior und von Weiß- bis Schwarzgurt findet jeder geeignete Trainingsgruppen, in denen individuell gefördert wird. So besteht für jeden die Möglichkeit, den erfolgreichen Weg vom Weißgurt bis zum Meister (Schwarzgurt) zu beschreiten. Allerdings bedarf es hierfür Trainingsfleiß mit Geduld, Konzentration, Leistungsbereitschaft und Regelmäßigkeit. Kopf und Herz der Abteilung ist Christoph Weiß, der seit 1976 Karate betreibt und mit dem 4. Meistergrad (4. Dan) ausgezeichnet ist. Unterstützt wird er in der Trainerarbeit von Uwe Maschke (2. Dan), Michael Büstrich (2. Dan), Britta Heinrichs (2. Dan), Andreas Kurowski (1. Dan) und Jan Campen (1.Kyu). Auch wenn die Karate-Abteilung immer wieder beachtliche sportliche Erfolge vorzuweisen hat, so steht doch für die meisten das liebgewonnene regelmäßige Training mit der "Arbeit" an sich selbst und mit dem Trainingspartner im Vordergrund und nicht der Leistungsvergleich im Wettkampf.

www.apiecha.de